Ich halte es wie Lily Bollinger!

Erschienen In: Neues

Ich halte es wie Lily Bollinger! Was für ein Jahr war 2020! Hätte mir jemand vor einem Jahr gesagt:

  • dass ich die meiste Zeit des Jahres zu Hause verbringe,
  • dass es keine Veranstaltungen mehr gibt,
  • dass ich dieses Jahr Weihnachten im kleinsten Kreise feiern muss,
  • dass auch Silvester dieses Jahr leise wird

Dem hätte ich auf alle Fälle gesagt, „Du spinnst!“

Unwort des Jahres #Homeoffice

Aber so kam es in der Tat und dennoch gibt es aus diesem Jahr nicht nur Negatives zu berichten. Corona hat auch viele positive Energien frei gesetzt, Menschen wieder kreativ werden lassen oder war Ansporn, endlich mal die Dinge zu machen, die man auf die lange Bank geschoben hat.

So war für mich 2020 ein verrücktes Weinjahr, indem

  • ich keine einzige Weinmesse besuchen konnte,
  • kaum einen Winzer persönlich gesehen habe,
  • das Leben aus Zoom & Meet up Meetings online bestand,
  • das Interesse für das Thema Sekt enorm zugelegt hat,
  • und ich viel Zuspruch erhalten habe.
  • Manche verrückten Ideen musste ich einstampfen,
  • aber andere werden in 2021 noch genauer verfolgt werden.

Aber dies alles konnte nur gelingen, da es außer mir noch weitere Sekt- und Schaumweinverrückte auf der Welt gibt – nämlich EUCH! Wir haben gemeinsam viel Neues erfahren und viel Spannendes im Glas entdeckt.

Und da kann ich Euch jetzt schon versprechen, 2021 wird noch mehr prickeln! Zum Ende des Jahres ist die Youtubeserie „Sparkling Hour“ gestartet. Eine Serie, in der ich Euch Winzer/Sektmacher*Innen im Gespräch vorstelle. Auch ist aktuell die virtuelle Reise #sekttourdeutschland in der Pfalz unterwegs! Dort habe ich so tolle Wein- und Sektgüter wie das Weingut Bergdolt oder auch das brandneue Sektgut Christmann & Kauffmann beschrieben.

©Canva

Ich halte es wie Lily Bollinger!

Am 17. Oktober 1961 präsentierte Madame Lily Bollinger in London den 1955 er Jahrgang. Auf die Frage eines Reporters von der Zeitung Daily Mail, zu welchen Gelegenheiten sie denn Champagner trinke, antwortete sie mit folgenden legendären Worten:

„Ich trinke Champagner, wenn ich froh bin, und wenn ich traurig bin. Manchmal trinke ich davon, wenn ich allein bin; und wenn ich Gesellschaft habe, dann darf er nicht fehlen. Wenn ich keinen Hunger habe, mache ich mir mit ihm Appetit, und wenn ich hungrig bin, lasse ich ihn mir schmecken. Sonst aber rühre ich ihn nicht an, außer wenn ich Durst habe.“

Lily Bollinger, Oktober 1961

In diesem Sinne stoße ich mit Euch virtuell an! Gönnt Euch ab und an kleine Auszeiten – wie Lily Bollinger! Bleibt gesund und wir sehen uns im neuen Jahr!

Mit prickelnden Grüssen,

Nicole Wolbers DipWSET

*Ich unterstütze moderates Trinken!

Kallstadt Saumagen Riesling Brut – viel Potential! Weingut am Nil
Weingut Bergdolt, Carolin – die Sektversteherin!